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UnixInsider Rss

Bei Linux einen FTP-Server einrichten

Posted on : 09-01-2006 | By : admin | In : Tutorials

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  1. Als erstes muss man vsftp herunterladen und installieren. Der genaue Vorgang variiert je nachdem welche Linux-Distribution man verwendet. In vielen Fällen, so zum Beispiel bei Red Hat, Suse oder Ubunto ist vsftp ein stable package und Teil des Repositories. Bei vielen anderen Linux-Distributionen ist vsftp schon vorinstalliert aber nicht gestartet.
  2. Im zweiten Schritt muss man VSFTP konfiguierern. Der Ort und Name der Konfigurationsdatei variiert leider minimal von Version zu Version. In Ubuntu heisst die Konfigurationsdatei “vsftpd.conf”.
  3. Hier nun die Erklärung zu einigem möglichen Änderungen:
    *ftpd_banner:  Ändert die Meldung die im FTP-Client erscheint wenn sich jemand mit dem Server verbindet.
    *listen: Aktiviert vsfppd im Stand-Alone-Modus zu laufen
    *xferlog_enable: Aktiviert die Überwachung aller Up- und Downloads und die erstellung von Logdateien.
    *max_client: Definiert die maximale Anzahl an FTP-Clients im Stand-Alone-Modus.
    *max_per_ip: Die maximale Anzahl an Verbindungen pro IP.
    *anon_root: Hier kann ein root-Verzeichnis für anonyme FTP-User angegeben werden.
    *anonymous_enable: Hier können anonyme User erlaubt oder nicht erlaubt werden.
    *anon_mkdir_write_enable: Erlaubt anonymen Benutzern Verzeichnisse anzulegen. Damit dies funktioniert muss zusätzlich noch die Option ‘anonymous uploads’ aktiviert werden und sowohl der FTP-Benutzer als auch dessen Usergroup benötigen Schreibrechte in dem jeweiligen Verzeichnis.
  4. Nach der Bearbeitung der Configdatei vsftpd.conf muss diese gespeichert werden.
  5. Sollte der FTP-Server laufen muss dessen Prozess zuerst gestoppt werden. Hier muss man folgendes in die Konsole eingeben: “sudo /etc/init.d/vsftpd stop” Dies sollte von der Konsole mit einer Meldung bestätigt werden.
  6. Gibt man nun in die Konsole “sudo /etc/init.d/vsftpd start” ein so wird der FTP-Server mit den neuen Konfigurationsdateien gestartet und ist ab diesem Zeitpunkt aktiv.

Anmerkungen

  • Um die Konfiguratinsdatei vsftpd.conf bearbeiten zu können benötigt man root/superuser Rechte.
  • Durch einen FTP-Server werden die Ports 20 und 21 geöffnet. Sollte es zusätzlich eine Hardwarefirewall geben (z.B. durch einen Router) müssen diese Ports freigegeben und zur IP des jeweiligen Linux-Servers umgeleitet werden. Durch die offenen Ports besteht ein Angriffsrisiko wobei dies aufgrund der hohen Sicherheit des Tools minimal ist.

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