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- Als erstes muss man vsftp herunterladen und installieren. Der genaue Vorgang variiert je nachdem welche Linux-Distribution man verwendet. In vielen Fällen, so zum Beispiel bei Red Hat, Suse oder Ubunto ist vsftp ein stable package und Teil des Repositories. Bei vielen anderen Linux-Distributionen ist vsftp schon vorinstalliert aber nicht gestartet.
- Im zweiten Schritt muss man VSFTP konfiguierern. Der Ort und Name der Konfigurationsdatei variiert leider minimal von Version zu Version. In Ubuntu heisst die Konfigurationsdatei “vsftpd.conf”.
- Hier nun die Erklärung zu einigem möglichen Änderungen:
*ftpd_banner: Ändert die Meldung die im FTP-Client erscheint wenn sich jemand mit dem Server verbindet.
*listen: Aktiviert vsfppd im Stand-Alone-Modus zu laufen
*xferlog_enable: Aktiviert die Überwachung aller Up- und Downloads und die erstellung von Logdateien.
*max_client: Definiert die maximale Anzahl an FTP-Clients im Stand-Alone-Modus.
*max_per_ip: Die maximale Anzahl an Verbindungen pro IP.
*anon_root: Hier kann ein root-Verzeichnis für anonyme FTP-User angegeben werden.
*anonymous_enable: Hier können anonyme User erlaubt oder nicht erlaubt werden.
*anon_mkdir_write_enable: Erlaubt anonymen Benutzern Verzeichnisse anzulegen. Damit dies funktioniert muss zusätzlich noch die Option ‘anonymous uploads’ aktiviert werden und sowohl der FTP-Benutzer als auch dessen Usergroup benötigen Schreibrechte in dem jeweiligen Verzeichnis. - Nach der Bearbeitung der Configdatei vsftpd.conf muss diese gespeichert werden.
- Sollte der FTP-Server laufen muss dessen Prozess zuerst gestoppt werden. Hier muss man folgendes in die Konsole eingeben: “sudo /etc/init.d/vsftpd stop” Dies sollte von der Konsole mit einer Meldung bestätigt werden.
- Gibt man nun in die Konsole “sudo /etc/init.d/vsftpd start” ein so wird der FTP-Server mit den neuen Konfigurationsdateien gestartet und ist ab diesem Zeitpunkt aktiv.
Anmerkungen
- Um die Konfiguratinsdatei vsftpd.conf bearbeiten zu können benötigt man root/superuser Rechte.
- Durch einen FTP-Server werden die Ports 20 und 21 geöffnet. Sollte es zusätzlich eine Hardwarefirewall geben (z.B. durch einen Router) müssen diese Ports freigegeben und zur IP des jeweiligen Linux-Servers umgeleitet werden. Durch die offenen Ports besteht ein Angriffsrisiko wobei dies aufgrund der hohen Sicherheit des Tools minimal ist.







